Das tut man nicht …

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Vorschriften und Regeln

Aus aktuellem Anlaß ein Beitrag zum Codex der Pista. In der Diskussion ist wie üblich der Knigge der Milongas in Argentinien und der Versuch, diese "Auflagen" hier bei uns einzuführen. Ich nehme mir hier den Punkt des "kleiner tanzens" heraus.

Die Musik bestimmt den Tanz. Darin wird mir (hoffentlich) jede/r beistimmen - ja, das trifft auch die Damen. Warum werden dann im Vals aber Stops getanzt, die weder in der Musik vorkommen, noch vom Fluß bestimmt sind? Im Gegenteil, die Paare die hinter solch einem Kunststückchen tanzen, können nicht mehr weiter und fangen dann wirklich an, sich auf wenigstens drei Takte nach hinten zu stauen. Zusätzlich muß so ein Dressur­stückchen auch immer an der engsten Stelle der Pista durchge­prügelt werden. 

Hier jetzt "Vorschriften" einzuführen wäre zwar typisch deutsch, aber genauso sinnlos. Ich habe hier bewußt den Vals genommen, weil bei anderen Tänzen und Rhythmen tänzerisches Können und künstle­rische Interpre­tation relati­vierend eine endlose Diskussion einleiten können. 

Tanzt endlich zur Musik und viele Probleme fallen einfach weg. Nicht alle, da Mann unterschiedlich aufgelegt sein kann und bei entspre­chender Stimmungslage die kleinen schnellen Takte oder die getragene Melodie vertanzt. Solange sich die Musik aber bewegt, bewegen sich die Paare. Stops oder Pausen treffen alle und im Normalfall werden auch die Stücke so getanzt, wie sie gespielt sind. Es gibt eben Tangos, die klein und kompakt sind und raumgreifende, feurige Stücke. 

Wenn also alle nach der Musik tanzen, bestimmt der DJ die Bewegung der Paare und die Diskussion der Größe der Schritte ist überflüssig.

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