Buenos Aires, Jan. 2012

Maipu 863, Buenos Aires, uno

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Aber so einfach war es auch diesmal nicht....

Wir sind endlich in Buenos Aires angekommen!

Aber so einfach war es auch diesmal nicht.... zuerst schien alles planmässig abzulaufen, der Zug nach Frankfurt war pünktlich und wir hatten wieder ein ganzes Abteil für uns alleine, das brauchten wir auch mit unseren 2 grossen Koffern voller Bierflaschen für unsere argenti­nischen Freunde, 2 Handge­päck­stücke, 2 Handtaschen und den wertvollen Laptop...
Im Flughafen FFM abgekommen waren wir auch gleich am Lufthansa Check-In und wir standen vor der ersten Heraus­for­derung: Check-In nur am Automat!
Dieser war wohl nicht für die Generation 50+ tauglich, und wir suchten schon nach der versteckten Kamera... wir kamen uns vor wie Idioten, sahen wohl aber nicht danach aus, da wir von anderen Reisegästen verzweiflt um Hilfe gebeten wurden. Aber eine nette Lufthansa Angestellte kam uns zur Hilfe und nachdem wir auch die Reisepässe richtig eingescannt hatten, konten wir die Koffer aufgeben. Das Maximal­gewicht war erreicht, kulanterweise konnte noch eine Flasche fränkisches Bier rein, die übrige Flasche haben wir vor dem Sicher­heits­bereich noch selbst getrunken.
Wir kamen diesmal auch ohne grosse warteschlange durch die Security, allerdings musste ich mein Handgepäck öffnen, die vielen Grableuchten darin schienen verdächtig. Nein, die waren nicht für das Grab von Carlos Gardel vorgesehen, sondern für die romantische Nachtbe­leuchtung in unserem Garten.
Nach kurzer Wartezeit stiegen wir in den Flieger und uns erwartete die erste positive Überra­schung: ein völlig neues Entertainmaint System, wo jeder sich seine Filme aussuchen konnte, in vielen beliebigen Sprachen. Klaus wählte englisch mit chinesischen Untertiteln und ich als Kontrollfreak natürlich den Flugstands­an­zeiger mit Höhe, Geschwin­digkeit und Position.
Wir hatten eine wundervolle Sicht auf Paris und bald schon waren wir über dem Atlantik... aber nicht lange.
Auf dem Display sah ich die erwartete Kurve Richtung Süden, aber es war keine Kurve, es war zweifellos ein Turnarround und fassungslos störte ich den Klaus bei seinem Film und zeigte auf mein Display: ...schau mal, wir kehren um !!!!
Wir mussten noch einige lange bange Minuten auf die befürchtigte Durchsage des Flugka­pitäns warten, der diese Befürchtung dann bestätigte.
Eine Treibstoffpumpe war kaputt und wir müssen zurück nach Deutschland.

Um sicher landen zu können, musste Treibstoff abgelassen werden, es war wie in einem der vieln Airport Kinodramas... der Kapitän beruhigte die in Angst und Schrecken geratenen Fluggäste, dass keine Gefahr bestehe. Erstaun­li­cherweise hatte ich überhaupt keine Angst, sondern nur Sorge, ob das bevorstehende Essen wohl auchausfiele... aber wir bekamen ein köstliches Lufthansa Rinder­ge­schnet­zeltes.

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In Frankfurt wieder gelandet bekamen wir Decken und Kissen für die Nacht und einen Geträn­kewagen und die Mitteilung, dass es am nächsten Morgen um 08:30 Uhr mit einer Ersatz­ma­schine weitergeht.
ie Nacht verging mit mit plärrenden Kindern und Party in der Raucher­kabine, einer packte eine Gitarre aus, der Airport als Massenlager.

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Dann endlich bestiegen wir die zweite Maschine, diese war von der älteren Generation, ohne Luxus-Entertainment, und beim Rollen hörten wir seltsame Geräusche... diese waren dann der Grund dafür, dass wir kurz vor dem Take-Off wieder in eine Parkposition gingen.. und es kam wieder eine dieser verhassten Durchsagen... der Frachtraum musste wieder geöffnet werden, ein Container war nicht richtig gesichert und ein Gepäckstück nicht identifiziert...na bravo!

Nach unendlichen 45 Minuten ging es dann los - nochmal Durchstarten nach Buenos Aires!
Nach insgesamt über 30 Stunden Reise sind wir dann endlich angekommen - unser Vermieter erwartete uns, wie letztes Jahr mit einer Flasch Wein zur Begrüssung, alles war wieder gut...
Jetzt wurde es doch ein längerer Bericht, wobei ich viele nette Details weggelassen habe, ich weiß wie emails mit langen Texten die stressgeplante arbeitende Gesellschaft nerven können... wir jedenfalls haben angefangen, unseren Urlaub zu geniessen und den ersten Tag und die erste tolle Tangonacht nun hinter uns,
wir haben gestern schon viele alte und neue Bakannte getroffen und im besten Stadtteil von Buenos Aires in einem alten Palast getanzt!

Viele liebe Grüsse und bis zum nächsten Bericht...

Claudia & Klaus

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